Schicksal

Mein Name ist Ela, ich bin 37 Jahre alt und ich bin süchtig nach Liebesfilmen. Richtig schnulzig, mit viel Berg, See, Hach, Du bist die Liebe meines Lebens, dass Schicksal hat uns füreinander bestimmt, Drama nach dem die mega gutaussehenden Romantikfreaks sich endlich das erste Mal geküsst haben und Intrigen, Lügen oder Mißverständnisse sie wieder kurz trennen um dann erlösend übereinanderherzufallen und wenn sie nicht gestorben sind, dann lächeln sie noch heute leicht irre.

Nach so einem Filmchen bin ich völlig weichgespült und kann wieder gutgelaunt auf die Menschheit losgelassen werden. Einen gegenteiligen Effekt erziele ich oft beim Schauen der Nachrichten oder kurz: beim Betrachten der Realität.

 

Vor 15 Jahren, frisch verliebt und knutschend im Auto meines Mannes, säuselte ich Freak ihm süß ins Ohr: "Hach, ich könnte hier für immer mit Dir sitzen."

Woraufhin Hasi meinte: "Aber einer muss doch arbeiten gehen." Ist das nicht romanisch? Mit 'einer' konnte er ja nur sich selbst meinen.

 

Der letzte Liebesfilm den ich gesehen habe, eröffnete mir eine lebensverändernde Sichtweise:

 

" Jeder tut was er kann, der Rest ist Schicksal!"

 

Das finde ich sehr erleichternd. Tun, was man kann. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist doch mal ein Plan! Da kann ich mich auf den Kopf stellen, der Rest kommt also so wie er kommt.

 

Was bedeutet eigentlich Schicksal? Wie kommt es, dass es so kommt wie es kommt?

 

"Schicksal (von altniederländisch schicksel, „Fakt“) oder Los (ahd., mhd. (h)lôჳOmen“, „Orakel“), auch fatum (lat.), moira (griech.), Kismet (von arabisch قسمة, DMG qisma(t)), ist der Ablauf von Ereignissen im Leben des Menschen, die als von göttlichen Mächten vorherbestimmt (geschickt) oder von Zufällen bewirkt empfunden werden, mithin also der Entscheidungsfreiheit des Menschen entzogen sind. (Quelle: Wikipedia)

 

Könnte Schicksal auch eine Kombination aus einem leise leitendem Unterbewußtsein sowie charakterlichen Konsequenzen sein? Aber, wenn nun jemand schwer krank wird? Gibt es vielleicht ein körperliches und ein seelisches Schicksal? Wie kommt es, dass es so kommt wie es kommt?

 

Was meint ihr?

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag

Eure Ela

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Kommentare: 2
  • #1

    Alex (Montag, 23 Januar 2017 15:16)

    Ich denke man sollte den Körper als das sehen was er ist, ein Zusammenspiel von Psyche und Soma ( Körper). Somit sollte man alles tun dieses in Gleichgewicht zu bringen und zu halten. Das schützt dann vielleicht auch vor Krankheiten, hilft einem aber auf jeden Fall besser damit umzugehen. So habe ich es 2016 gemacht und verstehen gelernt. Nie war es mir egaler warum es so is wie es ist. Es is und es gilt nu damit umzugehen, nicht mehr und nicht weniger. So gehts ganz gut. :-) Allerliebste Grüße zu dir, Alex

  • #2

    Ela (Donnerstag, 26 Januar 2017 10:58)

    Liebe Alex, ich denke auch, Kopf und Brust :) gehören zusammen. Die Frage nach dem warum läßt mich jedoch im Gegensatz zu Dir meist nicht los. Jedenfalls noch nicht. Liebe Grüße, Ela