Jippie, ich bin introvertiert!

Wer noch? Vor ein paar Tagen sach ich zu Hasi: "Ich bin am liebsten alleine."

Upps. Das hört sich ja echt hart an. Meine arme Familie. Ich muss bekloppt sein.

 

Nicht normal. Naja, dass hoffenlich wirklich nicht.

Aber bekloppt bin ich auch nicht. Ich habe einen Test gemacht. Wer auch möchte, büddeschön: Test

 

Ich bin nur introvertiert. So wie die Hälfte der Menschheit. Als introvertierter Mensch ist man einfach gerne alleine. Und sehr glücklich damit.

 

In unserer Gesellschaft ist diese Tatsache jedoch nicht cool. Gar nicht cool.

Cool ist wer mit tausend besten Freunden, 365 Tage und das ganze Jahr unterwegs ist, selbstverständlich tiefenentspannt einen Vortrag vor 100 Millionen Menschen hält und auf einer Party mit jedem Fremden 4 Stunden über das Wetter redet.

 

Mag ich alles nicht. Ich grübel lustig über neue kreative Projekte, schreibe Gedichte und lese stundenlang Bücher. Ich quatsche und lache super gerne mit wenigen Leuten, richtigen Themen oder richtigem Blödsinn.

 

Einsam? Nee, einsam bin ich gar nicht. Einsam fühle ich mich oft unter Menschen. 

Laut dem Buch von Sylvia Löhken: "Leise Menschen-starke Wirkung" zeigt sich der Unterschied zwischen Introvertierten und Extrovertierten daran "woher die Energie kommt".

 

Extrovertierte schöpfen ihre Engergie aus dem Austausch mit anderen und Introvertierte ziehen sich zum Energietanken zurück: "Die einen sind Windmühlen, brauchen Energie von außen und müssen selbst in Aktion sein, sich drehen. die anderen, die Leisen, laden dagegen still und leise ihren "Akku auf", indem sie auf alle anderen Aktivitäten verzichten."

Frau Löhken beschreibt die Stärken von Introvertierten wie Barack Obama, Albert Einstein, Angela Merkel, Günther Jauch und mir ☻ folgendermaßen:

 

  • Sie sind vorsichtig. Das schützt auch vor allzu schnellen Urteilen.
  • Sie können sich konzentrieren. Während Extrovertierte dazu neigen, Dinge halbfertig liegen zu lassen, bleiben die „Leisen“ bei der Sache.
  • Sie können gut zuhören. Eine Fähigkeit, die nicht nur für Verkäufer, Verhandler und Mediatoren von zentraler Bedeutung ist.
  • Sie verbreiten Ruhe und können analytisch denken. Besonders in schwierigen Situationen schätzt man diejenigen, die den Überblick behalten.
  • Sie sind unabhängig von der Meinung anderer. Im Gegensatz zu Extrovertierten laufen Introvertierte nicht so leicht Gefahr, anderen gefällig sein zu wollen.
  • Sie können in der Regel gut schreiben.
  • Und sie sind beharrlich. Ein Grund, warum so viele Introvertierte in gehobenen Positionen zu finden sind. Denn Beharrlichkeit ist die eine, wesentliche Voraussetzung für Erfolg!

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Ich wünsche Euch einen schön introvertierten Sonntag!


Liebe Grüße,

Eure Ela